Kiko Morales: Figuration, Ausdauer und die Ethik der Verletzlichkeit

Kiko Morales (geb. 1996) entwickelt eine figurative Praxis, in der das Zeichnen als ethischer Akt fungiert. Ausgebildet an der Facultad de Bellas Artes Alonso Cano in Granada, arbeitet Morales hauptsächlich auf Papier und kombiniert schwarze Tinte, Farbstifte sowie zurückhaltend eingesetzte Acrylfarbe. In einem zusammenhängenden Werkkomplex aus den Jahren 2019 bis 2023 konfrontieren seine Arbeiten Verletzlichkeit, Instinkt und Ausdauer, ohne auf Spektakel oder narrative Auflösung zurückzugreifen. Figuration ist für Morales nicht illustrativ, sondern ein Mittel, bei dem zu verweilen, was sich nicht auflösen lässt.

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